Gambia mit dem Auto Teil 2

Gambia by car Part II

Was macht man in einer Woche Gambia? Definitiv nicht alles, was man schaffen will! So viele liebe Menschen, Orte die man besuchen will, Zeit verbringen will, Dinge die man erledigen möchte und doch hat man nicht für alles Zeit. Und trotzdem war jeder einzelne Tag sehr intensiv und einfach nur super.

Bald nach unserer Ankunft kamen Rebecca und Jana an. Rebecca war im vergangenen Jahr drei Monate in Jahaly, seitdem war es unser Wunsch mal zusammen nach Gambia zu fliegen. Dass Jana so spontan auch Lust auf die Reise hatte war super! Schon am nächsten Morgen frühstückten wir zusammen und unternehmen die ersten Ausflüge. Die Österreicher sind inzwischen nach Madiana umgezogen, wo sie in aller Ruhe chillen und zelten. Die beiden haben übrigens die Theorie, dass Europäer, die lange in Gambia leben alle irgendwann einen Buckel bekommen und sie haben damit gar nicht so unrecht nicht nur, aber auch wörtlich. Dazu später vielleicht mehr.

Schon in den ersten Tagen warteten einige Überraschungen auf uns, da gleich zwei alte Bekannte, die in Europa leben gerade in Gambia auf Urlaub waren. Beide sind Musiker und von beiden bekamen wir an gleich mehreren Abenden einige Lieder zu hören, was das Ausgehen echt abgerundet hat. Fast jeden Tag trafen wir Freunde wieder und die Wiedersehensfreude war immer groß. Obwohl Jan und ich jetzt schon so oft und lange in Gambia waren, haben mich auch in dieser kurzen Zeit einige Erlebnisse sehr berührt und betroffen gemacht. Sex (-Tourismus) ist in diesem Land wirklich allgegenwärtig, leider oft auch solcher der pädophil gesinnt scheint. Gleich am zweiten Tag beim Frühstück beobachten wir einen etwa 50-jährigen Mann neben uns am Tisch, der mit einem ca. 11 Jahre alten Jungen etwas trank, was natürlich nicht verboten ist. Trotzdem ist es für einen jungen Gambianer ein merkwürdiger Ort, um allein mit einem sehr viel älterem, weißen Mann zu sein. Die beiden saßen eine ganze Weile neben uns, und zwischendurch kam es mehrfach zu Berührungen, die vielleicht harmlos aussahen (Hautfarbe oder Bauchumfang vergleichen) und es vielleicht auch waren, aber kulturell einfach unangemessen sind und andere Sachen erahnen lassen. Am Abend erzählten wir einem Freund von der Begegnung, der sehr heftig reagierte und uns sagte, dass es für sowas in Gambia eine nationale Notrufline gebe. Denn leider komme es immer wieder vor, dass Europäer sich durch das Zahlen von Schulgebühren und einigen Säcken Reis für die Familie das Vertrauen von Kindern erschleichen. Ich formuliere bewusst sehr vorsichtig, schließlich könnte die beiden irgendetwas andere verbinden, als das was ich befürchte. Anderseits finde ich, dass ein einzelnes, gambisches Kind einfach nicht in Begleitung eines alten Weißen in ein Toubab-Hotel gehört. Ich frage mich bis heute, ob man die beiden hätte ansprechen sollen, oder zumindest nicht unauffällig beobachten sondern signalisieren sollen, dass man nicht wegschaut. Es ist ein so heikles Thema und will keinem Unrecht tun, aber wenn ich daran denke, was vielleicht geschehen kann, wird mir ganz anders.

Auch der fröhliche Holländer, den wir auf der Fahrt kennenlernten berichtete von einer merkwürdigen Begegnung. An seinem ersten Tag wollte er nur die Füße endlich in den Atlantik halten. Auf dem Weg zum Wasser sprach ihn eine Frau aus dem Massage Salon sehr direkt an: „Do you need massage? I do it with happy ending for you.“ Wirklich erschreckend, wie präsent Sex ist! Ich hatte übrigens eine ganz ähnliche Erfahrung, als ich einmal in Bakau von einem Lokal zum anderen allein lief. Mitten am Tag riefen mir zwei Jungs in meinem Alter zu, ob ich Sex suchen würde. Dass ich in Gambia nicht mit kniefreien Beinen oder nur Tops außerhalb der Touri-Orte rumlaufe, wissen die meisten von euch ja. Ich weiß nicht, wie ernst das war, aber trotzdem war ich mehr als erschrocken. Sowas wäre im Landesinneren Gambias undenkbar!!!

An einem der folgenden Tage sahen wir im Vorbeifahren plötzlich den rostigen Wagen von dem alten Mann, mit dem wir das letzte Stück der Fahrt gemeinsam zurücklegen mussten. Mir fiel ein, dass auch wir ihm 2000 CFA ausgelegt hatten, was nicht viel ist, aber da der Alte versucht hatte uns um jeden Cent zu prellen und so ein fieser Idiot war, beschloss ich mein Geld zurückzuholen. Wir hatten einigen in Gambia lebenden Europäern den Typen beschrieben, leider kannten wir seinen Namen nicht. Doch auf die Beschreibung antworteten tatsächlich einige „ah der Kinderficker“ was uns traurige Bestätigung unseres Verdachts brachte. Auffällig stand der Alte auch diesmal in einer Traube Schulkinder und das sicher nicht, weil er so ein freundlicher Onkel war. Ich sprach ihn freundlich an, und erinnerte an unsere 2000 CFA. Gleich war er wieder aufgebracht und sagte er habe doch Andi das Geld bereits bezahlt. Dies war jedoch für etwas anderes doch das wollte er partout nicht einsehen. Ich bestand darauf, dass es nicht meine Sorge ist, wenn er Schulden bei Andi beglichen habe, denn ich persönlich habe ihm 2000 CFA ausgelegt und die wolle ich nun wieder haben. Murrend verschwand er und kam tatsächlich nach einiger Zeit mit zwei 1000 CFA Scheinen zurück. „Besser man lässt sich in diesem Land nicht mit Toubabs ein,“ müffelte der Alte jetzt, „gibt nur Ärger“. Wahnsinn der Typ, wären wir nicht gewesen hätte er die Eskorte wohl ganz allein zahlen müssen! Und dann sagte er noch: „Das war aber auch scheiße von euerm Freund Andi mich in Barra bei der Polizei anzuschwärzen…“ und in dem Moment war es um mich geschehen und die Freundlichkeit weg.“Fast genauso scheiße, wie sich Priority auf der Fähre erschleichen zu wollen, weil man behauptet Hilfsgüter geladen zu haben“ erwiderte ich also. Wie wir es schon von der Fahrt gewohnt waren schnappte der Alte nach Luft und begann sich furchtbar aufzuregen. „Ich beliefere wirklich ein Krankenhaus,“ presste er hervor. „Mit geschmuggelten Diesel?“ fragte ich und: „welches Krankenhaus überhaupt, ich behaupte ich kenne jedes in diesem Land und vor Allem die Weißen, die dort arbeiten!“ Mit der Auskunft, dass mich dies „einen Scheißdreck“ angehe, trollte er sich noch immer schimpfend. So sauer war ich wirklich lange nicht mehr! Was ein widerlicher Typ, das war der erste Eindruck und der hatte sich jetzt schon wieder bestätigt. Wie pervers ist es in einem der ärmsten Länder der Welt allein für den persönlichen Vorteil zu lügen und zu betrügen. Und wenn es wirklich stimmt, was die Leute sagen und die Hinweise habe ich mit eigenen Augen gesehen, die schrecklich ist es, sich die Armut der Menschen noch mehr zu Nutze zu machen und durch kleine Geschenke Kinder zu benutzen?

 

Ein anderer denkwürdiger Moment war als wir auf den Käufer unseres Auto warteten. Wir tranken Kaffee und wollten eigentlich am gleichen Tag noch nach Jahaly fahren. Ein älterer Gambianer kam und wollte Fußbälle verkaufen, für 600 GMD. Wir hatten kein Interesse und schauten kaum auf, so reduzierte er den Preis um die Hälfte und ich überlegte mir, dass der Ball doch ein tolles Mitbringsel für die Leute in Jahaly wäre, also sagte ich dann doch zu. Wir hatten gerade Omelettes bestellt, was dumm war. Auf noch nüchternen Magen hatte ich kaum Ei essen können und der Teller war noch recht voll. Als ich zum Auto ging und wiederkam fragte der Mann, ob er die Reste essen dürfe. Froh, dass das Essen noch einen dankbaren Esser finden sollte, zog ich einen dritten Stuhl zum Tisch heran, doch der Mann hockte sich neben unseren Tisch, zu unseren Füßen auf den Boden und schlang das Omelette runter. Er muss wahnsinnigen Hunger gehabt haben, denn er schaute nicht einmal auf, und selbst den beginnend welkenden Salat aß er komplett auf. Die Geste zu unseren Füßen Platz zu nehmen und so verdammt hungrig zu sein, war irgendwie erschreckend. Ich weiß natürlich, dass ein Großteil der Gambianer oft nicht genügend hat, aber jemanden so hautnah zu erleben, der wirklich Essen brauchte, war erschreckend.

Ein letztes Erlebnis, das ich an dieser Stelle beschreiben will, passierte in einem Guest House, wo wir einen Freund besuchten, der in Begleitung einer Frau aus Sierra Leone war. Die beiden führte sicher nicht die wahre Liebe zusammen, aber die junge Frau war aufgeschlossen und nett und nicht anstrengend, wie es Frauen ihres Metiers sonst oft in Gambia sind. Als sie in einem ruhigen Moment aber Jan Gold aus ihrer Heimat zum Verkauf anbot, wurde aus dem boombenden Urlaubsstandort Westafrika plötzlich auch wieder der Teil der Welt, wo mit Gold und Diamanten, die oft Kinder aus den Mienen holen, blutige Bürgerkriege geführt werden und wurden. Und das Ganze, ganz konkret vor unseren Augen sichtbar, mit einem Mädel aus Freetown, die uns das Zeug anbot. Leider habe ich zu wenig Hintergrundwissen, um die Situation komplett zu bewerten, aber die Mischung aus Sierra Leone und Goldverkäufen ließ uns in dem Moment wirklich schaudern.

Wenige Tage später hat Jan mir übrigens erzählt (ich bin schon wieder in Deutschland), dass er das Mädel mit mehreren europäischen Männern im Anzug getroffen hat und sie am Morgen darauf abgereist war. Business erledigt, zurück in die Heimat für Nachschub? Gruselig, wirklich.

Ein weiter Aha-Moment: Einmal wollte ich ein tiefgefrorenes Chicken im Supermarkt kaufen. Dort hatte ich die Auswahl aus „imported“ aus Europa und „local“. Das aus Europa war ca. 20% günstiger als das einheimische…. So können Subventionen aus Europa aussehen: der einheimische Markt hat keine Schnitte mehr, weil er von den Resten aus Europa überschwemmt wird…

Ich habe übrigens trotzdem das local chicken gekauft!

 

Das waren jetzt viele Worte negativer Eindrücke! Aber eigentlich haben die positiven Eindrücke durchweg überwogen. Es ist mir einfach nur unverständlich, wie man in diesem Land Pauschal-Urlaub machen kann, mit all den Problemen und die Augen vor letzteren verschließen kann.

 

Die Woche war ansonsten von Besuchen und allabendlichen Konzerten und Veranstaltungen geprägt. Wir mieden die touristischen Orte und waren oft in Bars, in denen wir die einzigen Weißen waren. Alles war rundum nett und unterhaltsam, wobei es auch erschreckend ist, wie viele Gambianer extrem kiffen und saufen und sich dabei im Wesen oft sehr verändern. Interessanterweise, sind gerade diese useless boys, die oft ihre Familie im Landesinneren haben und die Alten auf den Feldern ackern lassen, die irgendwelche europäischen Frauen aufreisen. Was haben wir wieder für Konstellationen gesehen! Unglaublich, wie Europäerinnen mittleren Alters sich reihenweise in Typen verknallen, die ihre Söhne sein könnten, die den ganzen Tag nur Reggae hören, Scheiße labern, kiffen und anderen auf der Tasche liegen. Aber ein paar Mal „Gambia no problem man, nice lady, age is just a number, it dont matter“ und schon schmelzen sie alle dahin und gehen mit einem Typen aus, den sie, wäre es denn ihr Sohn, wahrscheinlich aus dem Familienhaushalt werden würden…

Einige der „üblichen Verdächtigen“ haben wir diesmal mit 2. oder gar 3. Husband bzw. Wife kennengelernt, manche lernen nie das Prinzip von A.M.I.G.A.: Jeder, der sich in Gambia verliebt denkt bei sich oder erklärt auch den Kritikern unter den Freunden: Aber Meiner Ist Ganz Anders!

 

Sehr unterhaltsam war es mal wieder die ganzen Standard-Sprüche mit denen Bumsters oft Touristen anquatschen selber zu rufen. „Nice couple“ oder „Happy Family“ den gemischten Paaren zuzurufen, kann echt viel Freude bringen. Auch das ein oder andere Sprichwort in lokaler Sprache verschlägt selbst den gesprächigsten Kollegen die Sprache.

Sunday Beach war ein Pflichtprogramm und wir hatten fast eine kleine spontane Party am Strand. Mit unserem Auto sorgten wir für Musik und viele verschiedene Freunde waren gekommen, um die Sonne und das Meer zu genießen. In der Saison dürfen Einheimische nicht ohne weiteres an den Strand, die Touristen könnten sich ja vom Anblick der Afrikaner gestört fühlen. Doch sonntags ist die Regel nicht so streng und ganze Familien, Fußballteams und Cliquen genießen den Tag. Auch Jans langjähriger Kumpel Mums war dabei und ich habe mich sehr gefreut seinen Sohn wiederzusehen. Mums ist wohl der einzige alleinerziehende Vater Gambias den ich kenne und er macht seinen Job recht gut, auch wenn er wenig Zeit für den Kleinen hat. Mit seinen 8 Jahren und 2. Vorschulklasse kann er nicht viel mehr als „fine“ „yes“ und „Thank you“ rausbringen. Der Vorschlag doch ab und an Englisch mit seinem Sohn zu sprechen, dass er die Amtssprache lernt, schien dem eigentlich ganz aufgeklärten und bemühten jungen Vater völlig abwegig. Als ich den Kleinen mit einem Stein seinen Namen in den Sand schreiben ließ, war der Vater richtig überrascht, dass sein Sohn das kann. Dafür kann der kleine prima schwimmen, wohl auch, weil sein Vater Pool Attendent in einem Hotel ist. Wenn wenig los ist, nimmt er den Kurzen mit, und bringt ihm schwimmen bei. So ist er auch gar nicht schüchtern so viele Weiße in Badekleidung am Strand zu sehen und wir hatten super viel Spaß im Wasser.

 

Eine weitere Veränderung in Gambia ist, dass Polizisten an ihrer Uniform nun immer Namen und Dienstnummer stehen haben. Das soll der Korruption vorbeugen, da sich die Leute jetzt konkret über einen Beamten beschweren können. Eines Abends machte sich ein Polizist einen Spaß und die darauffolgende Unterhaltung war der hammer:

Polizist grüßt Jan in Wolof

Jan antwortet in Wolof, was sicher nicht oft vorkommt bei Weißen.

Der Polizist grüßt mich auf Wolof und auch ich antworte korrekt.

Der Polizist wechselt die Sprache und grüßt mich nun auf Mandinka. Auch darauf antworte ich und der Polizist ist sichtlich beeindruckt.

Daraufhin grüße ich den Polizisten auf Fulla und Jola, was ihn sichtlich amüsiert und gefällt. Er antwortet auf jeder Sprache. Als ich ihn schließlich auf Serahule grüße, was die Menschen in Jahaly sprechen, aber außerhalb der Volksgruppe nur von wenigen verstanden wird, erkennt er zwar die Sprache aber weiß die Antwort nicht. Freundlich grinsend übersetze ich ihm und anstatt nach Ataya oder Geld zu fragen, winkt er uns grinsend durch den Polizeistopp.

Eine ganz ähnliche Begegnung hatten wir einige Tage zuvor. Auf dem Weg nach Madiana nahmen wir einen Anhalter mit, einen älteren Mann in einer Gegend, wo kaum Weiße hinkommen. Ich schnackte kurz mit ihm auf Mandinka und immer wieder guckte er mich ungläubig an, als wolle er sagen: das gibt es nicht. Als er schließlich ausstieg wünschte Jan ihm auf Wolof noch einen schönen Tag und outete auch sich, dass auch er lokale Sprache beherrscht. Kichernd und total von den Socken stieg der Mann aus und verschwand im Busch. Zu gerne hätte ich gehört, wie der Alte nach Hause kam, und von den Weißen erzählten, die den einheimischen Dialekt sprechen.

 

Diese Begegnungen mit Einheimischen sind sehr berührend, weil die Menschen wirklich sehr, sehr nett sind. In einem Reiseführer habe ich mal gelesen, dass Gambia keine Sehenswürdigkeiten hat, wie wilde Tiere, oder interessante Gebäude, aber die Menschen die Attraktion des Landes sind und ich glaube das stimmt.

Nur in den Touri-Gegenden ist diese Nettheit verkommen und nervige Sprüche haben den freundlichen Smalltalk abgelöst. Einmal haben wir es uns angetan und sind, weil es spät war, im Senegambia, der Tourimeile schlechthin einmal die Straße auf und abgegangen, während wir auf unsere „truly Italian Pizza“ warteten, zubereitet von einer Gambianerin, die in Italien verheiratet war. Unzählige Male wurden wir angequatscht und regelrecht penetrant aufgefordert uns Menükarten anzusehen oder Versprechen abzugeben gleich in einen überfüllten Nightclub zu kommen. Auch vorm Senegambia ist ein Roadblock/Polizeistopp der jeden Weißen, Libanesen oder zahlungsfähigen Gambianer durchwinkt ohne Aufzugucken, Gambianer ohne Nachweis, dass sie z.B. in einem der Restaurants arbeiten, aber aufhält. Hat eine weiße Frau einen Rasta-Boy an der Hand, darf er passieren, will er in einen der Nightclubs muss er sich schon was einfallen lassen.

Einer der nervigen Mitarbeiter will uns was zu rauchen aufzwingen. Mehrfach sagen wir ihm, dass wir garantiert nichts von ihm kaufen, auch auf lokaler Sprache, aber der Typ ist so dicht, dass er nichts mitbekommt. Den sollten die am Polizeistopp mal aufhalten! Ich kann wirklich verstehen, dass manche Leute einfach nur im Hotel bleiben, oder sagen „Gambia – Nie wieder“, wenn sie einfach Urlaub machen wollen. Wenn man nicht mal quer über die Straße vorm Hotel gehen kann, zum nächsten Restaurant ohne permanent mit Drogen, Touri-Guides oder nervigen Fragen belästigt wird, kann es echt anstrengend werden. Auch das kleine Grüppchen Rollstuhlfahrer, die innerhalb von Sekunden auf mindestens 3 europäischen Sprachen die Folgen der Kinderlähmung darlegen können, sind anstrengend. Betteln ist für viele die letzte Chance, aber wenn Gambia den einzigen versprechenden Wirtschaftszweig, den Tourismus, ausbauen will, muss das aufhören! Da machen es Sheraton und Coconut Residence wohl besser. Die Mauern, die diese Luxushotels umgeben sind wirklich riesig, da wird man bestimmt gar nicht gehasselt. Auf der anderen Seite frage ich mich natürlich, wie man so bekloppt sein kann, in einem Entwicklungsland Urlaub zu machen und nur im Sheraton zu residieren….

Soweit, ein kurzer Überblick der Zeit in Gambia.

Der nächste und wohl letzte Streich wird später der Autoverkauf, der auch echt spannend war!!!

 

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