Vietnam – Blog 1, Ankunft im überwältigenden Saigon/Ho-Chi-Minh Stadt

Reisetagebuch Tag 1:
Vietnam ist ganz schön weit wech! Gemessen an einem Flug nach Gambia mehr als doppelt so weit, das ist schon ne Hausnummer.
Aber der Reihe nach: Hongs Schwiegersohn hat uns zum Flughafen Düsseldorf gebracht, von dort hatten wir einen Zubringerflug nach Paris von dort ging’s dann direkt 11,5 Stunden durch nach Vietnam. Die Ankunft war erst einmal unspektakulär, Pass- und Visakontrolle, Gepäckcheck und raus. Tropisch-warm der erste Eindruck und der zweite? Wo kommen die ganzen Moppetts her!? In Rudeln fahren Jung und Alt auf den Zweirädern zwischen dem Verkehr rum, der auch schon ohne die Dinger als chaotisch zu beschreiben ist. Die Fahrer scheinen ein geheimes Hubsignal zu haben, das aber nur einseitig funktioniert: Gross hupt Klein an, Klein stört sich augenscheinlich nicht dran, nimmt die Warnung allerdings so ernst, dass auf den ersten Blick nicht so viele Unfälle passieren, wie es in einem Galileo-Experiement der Fall wäre, spielte Pro7 das Ganze nach.
Ankunft bei Hongs Freunden (gefühlt oder echt kein Plan) mitten in Saigon. Ständiges Hupen (Gross gg. Klein) herrscht auch hier. Aber es ist super nett und schön. Ohne alles mit Gambia vergleichen zu wollen – es fällt mir einfach am krassesten auf – Grüssen und Vorstellungsrunde scheint hier absolut zweitrangig. Der Reiseführer sagt, dass Vietnamesen wenn sie keine gemeinsame Sprache mit uns Wessis haben aus Verlegenheit einfach gar nichts sagen. Mal sehen. Unsere Gastgeber sind auf jeden Fall sehr herzlich.
Gegen Nachmittag habe ich meinen Tiefpunkt erreicht. 24 std im Flieger nahezu ohne Sschlaf haben mich geschafft. Zeit einen Moppettausflug durch Saigon zu unternehmen. Während ich die letzten Stunden exotische Früchte essen auf den beinen gehalten hat bleibt jetzt nur noch Adrenalin. Und davon gibt es reichlich, als wir einmal ohne Begleitung einen Zebrastreifen uberqueren sollen. Im Flieger hab ich meinen Alltime-Disney-Favourite „Mulan“ gesehen. Kennt ihr die Szene wie die Omma eingangs mit der Glücksgrille Chrickie die Strasse überquert, ich schwör’s es kam genauso daran!
Davon abgesehen waren das zwei tolle Stunden! So viel gesehen! Auf nem Mopped! Wirklich voller Eindrucke legte ich mich zum Verschnaufen nach unserer Heimkehr auf die Matratze und schlief zwei Stunden wie ein Stein.
Nach einer asiatisch-kalten Dusche schmeckte das erste Abendessen hervorragend. Im Gegenteil zu Papua scheint die vietnamesische Küche nicht so scharf, oder Hong hat ganze Arbeit geleistet und das war die light version.

Ein toller erster Tag. Ich freue mich auf drei Wochen Vietnam und Kambodscha. Die größte Sorge? Dass ich mich verlaufe. Den Straßennamen kann sich kein Schwein merken und es sieht alles so gleich und riesig aus!

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